Biografie
SIMONE YOUNG, Dirigentin
Die australische Dirigentin Simone Young zählt zu den bedeutendsten Dirigentinnen unserer Zeit. Seit 2022 ist sie Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra, wo sie unter anderem einen konzertanten Ring des Nibelungen dirigiert.
In der Saison 2026/27 kehrt sie an die Opéra national de Paris zurück und dirigiert Katja Kabanova. An der Staatsoper Unter den Linden übernimmt sie Nabucco, an der Wiener Staatsoper Lulu und Parsifal. Im Sommer 2027 kehrt sie wieder nach Bayreuth zurück und dirigiert Die Meistersinger. Auch im symphonischen Bereich setzt Simone Young eindrucksvolle Akzente und gastiert unter anderem beim RAI Orchestra Torino, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre National de Lyon, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Philharmonia Orchestra, BBC Philharmonic, Oslo Philharmonic sowie bei der Filarmonica della Scala und dem Orchestre National France.
Von 2005 bis 2015 war Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. In dieser Doppelfunktion verantwortete sie ein breit gefächertes Repertoire, das von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis hin zu Hindemith, Britten und Henze reichte und zahlreiche Ur- und Erstaufführungen umfasste. Zuvor war sie von 1998 bis 2002 Chefdirigentin des Bergen Philharmonic Orchestra sowie von 2001 bis 2003 Künstlerische Leiterin der Opera Australia in Sydney und Melbourne.
Bereits zu Beginn ihrer Karriere machte sich Simone Young international als herausragende Wagner- und Strauss-Interpretin einen Namen. Sie leitete mehrere vollständige Ring des Nibelungen-Zyklen an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Unter den Linden und bei den Bayreuther Festspielen, sowie in einer Neuproduktion an der Staatsoper Hamburg und erst kürzlich in 2025/26 am Teatro alla Scala.
Gastengagements führten sie an die renommiertesten Opernhäuser der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Opéra national de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Metropolitan Opera New York, die Bayerische Staatsoper, die Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich sowie das Teatro alla Scala.
Auf den internationalen Konzertpodien zählt Simone Young seit vielen Jahren zu den gefragtesten Dirigentinnen. Sie arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, der New York Philharmonic, der Los Angeles Philharmonic, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Berlin, dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem San Francisco Symphony, dem Dallas Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Filarmonica della Scala, dem BBC Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Oslo Philharmonic sowie zahlreichen führenden Orchestern Australiens.
Auszeichnungen
Für ihr künstlerisches Wirken wurde Simone Young mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Sie ist Ehrendoktorin der Universitäten Sydney und Melbourne, Trägerin des australischen Verdienstordens Member of the Order of Australia, des französischen Ordens Chevalier des Arts et des Lettres, der Goethe-Medaille sowie des Brahms-Preises Schleswig-Holstein. Im April 2022 wurde sie zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt.
Zahlreiche CD- und DVD-Einspielungen dokumentieren ihr außergewöhnliches künstlerisches Schaffen.
2026/27